Der Pilger aus der Ferne
 

 

Der Pilger aus der Ferne

1980; 22 x 33 cm

Allegorie: Die Rastlosigkeit des Künstlers auf Erden und sein Sehnen nach der Ewigkeit.

Der Pilger aus der Ferne
zieht seiner Heimat zu;
dort leuchten seine Sterne,
dort sucht er seine Ruh’.

Der von dem Honigseime
der Ewigkeit geschmeckt,
der Pilger ist daheime
nur, wann das Grab ihn deckt.

Sein Sehnen geht hinüber,
sein Liebstes liegt im Grab;
die Blumen wachsen drüber;
die Blumen fallen ab.

Drum weckt ihn auch hienieden
das Heimweh früh und spät;
er sucht dort oben Frieden,
wohin sein Sehnen geht.

(Chr.H. Barth)

Anregung für den Hintergrund: Schloß Taxis bei Dischingen.